Authentisch sein ...

Ha ha ha ... da hab' ich mir selbst die Latte ziemlich hoch gelegt mit dem Zusatz "authentisch Frau sein" ... damit verpflichte ich mich nämlich selbst, authentisch und mir selbst treu zu sein ...

Das wiederum hat mich gleich in eine Schreibblockade geführt, denn es ist absolut neu für mich darüber zu schreiben, wenn es mir nicht gut geht ...

Vielleicht kennst du das ja auch?!

Ich hörte schon als Kind, dass ich immer lächeln solle, egal, wie es mir geht. Denn es würde niemanden interessieren, wie es tatsächlich in mir ausschaut.

Das hab ich super hinbekommen! Ich habe mich bemeistert darin. Das ging sogar soweit, dass ich mich selbst täuschte. Nach außen war ich die Strahlende, innerlich litt ich öfters. Ich sperrte diesen ungeliebten Teil weg, war er ja für das Außen sehr unbequem und unangenehm.

Dafür galt ich schon als Kind als sehr unkompliziert, habe anderen ihr Leben erleichtert ... 

 

Ja und jetzt lerne ich, zu all meinen Seiten zu stehen ... da meldet sich natürlich das Ego, das sagt ... wie willst du ein guter Coach sein, wenn du zugibst, dass es dir auch mal schlecht geht, du einen miesen Tag hast und wütend bist ... das will ja keiner lesen oder hören. Ich steige aus diesem Muster aus ... 

Denn es fühlt sich richtig an in meinem Herzen. Was wäre, wenn es genau das ist, was ich nach außen tragen soll? Indem ich mich zeige, wie ich bin und wie ich mich fühle ...

Meine Wahrheitsliebe will ich leben ... ich höre auf mich selbst zu bewerten, zu verurteilen und mich nur "teilweise" zu lieben ...

nehme mich ganz an, liebe und lebe mich, wie ich bin. Ohne Maske. ECHT. PUR.